Die kleine Motte

Die Geschichte der kleinen, staubigen Motte, die nur allzu gerne ein Schmetterling wäre, gehört zu unseren allerersten Buch-Ideen. Schon nach wenigen Sätzen und Skizzen war uns beiden klar: das könnte unser absolutes Lieblingsbuch werden!

Es gefiel uns, dass die Geschichte zugleich klassisch und überraschend ist, sowohl tragisch als auch komisch.

Trotzdem fanden wir lange Zeit keinen Verlag für unsere Herzensheldin.
Also stellten wir die Suche schließlich ein.

Bis der wunderbare Knesebeck-Verlag auf unserer Internetseite einen veralteten Hinweis auf das Projekt entdeckte – und begeistert nach weiteren Unterlagen fragte.

Erstaunlicherweise durfte “Die kleine Motte” im Februar 2020 also doch noch erscheinen. Ans Licht flattern sozusagen. Wie es sich für eine Motte gehört.
Wir freuen uns sehr über dieses Happy-End und hören seitdem nicht mehr auf in Motten-Wortspielen zu reden.
Da kriegst’ die Motten … 😉

Allein unter Schmetterlingen

Worum geht es? Um eine Motte, die nur einen einzigen Wunsch hat: sie möchte ein Schmetterling sein! Dafür erscheint ihr keine Anstrengung zu groß. Sie bemalt ihre Flügel mit bunten Mustern, saugt ekligen Blütennektar statt an köstlichen Baumwollsocken zu nagen. Und sie trainiert hart für einen Flugstil, der nicht so flatterhaft wirkt. Ja, sie verzichtet sogar auf ihre nächtlichen Ausflüge, damit sie tagsüber wach und in der Nähe der Schmetterlinge sein kann.
Gar nicht so einfach.
Und auf Dauer ganz schön anstrengend.
Doch erst als all ihre Versuche scheitern, und sie – zutiefst deprimiert – eine Fledermaus trifft, gerät die kleine Motte ins Grübeln: denn die Fledermaus wäre nichts lieber als eine Blaumeise …

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